Die Verbindung wird gehalten

Mit on.board startet E.ON Energie ein Programm zur Förderung und Bindung von Studierenden


Praktika sind in den letzten Jahren stark in die öffentliche Kritik geraten. Zu oft hörte man Horrorgeschichten von engagierten Menschen, die lange für einen Hungerlohn in einem scheinbaren Praktikum ausharren - dabei aber volle Arbeit leisten. Derartige Missstände gab es bei E.ON Energie nicht, ja der Energieversorger ging mit gutem Beispiel voran. Als eines der ersten Unternehmen trat E.ON Energie der Initiative "Fair Company" bei und verpflichtete sich damit selbst, Praktikanten ausschließlich während des Studiums - und nur zu Zwecken der Berufsorientierung - einzusetzen. Mit on.board entwickelte der Energieversorger nun im nächsten Schritt ein Programm, das die besten Praktikanten gezielt fördern und an das Unternehmen binden soll.

 

Fällt ein Praktikant oder Werkstudent während seiner Tätigkeit bei E.ON Energie durch besonderes Engagement auf, kann er ab sofort von seiner Abteilung für on.board vorgeschlagen werden. Einmal im Programm aufgenommen, organisiert E.ON Energie für die Teilnehmer regelmäßig Workshops, zum Beispiel zu aktuellen Unternehmensprojekten. Darüber hinaus können sich die Studierenden über die exklusive Online-Plattform mit anderen Teilnehmern vernetzen. Das Wichtigste aber ist: Den Studierenden wird vom Unternehmen ein erfahrener Mitarbeiter als Mentor zur Seite gestellt. Dieser kann praktische Tipps fürs Studium geben, ist der persönliche Draht ins Unternehmen und kann weitere Türen bei E.ON Energie öffnen. So bleibt der ehemalige Praktikant oder Werkstudent mit E.ON Energie in ständigem Kontakt und hat realistische Chancen, nach Beendigung des Studiums in den Konzern zurückzukehren.

 

Vor kurzem ging on.board offiziell an den Start - mit einer Auftaktveranstaltung bei E.ON Energie in München. Zunächst hatten die 25 Teilnehmer genügend Zeit sich kennenzulernen und erste Netzwerke zu knüpfen. Es folgten fachspezifische Vorträge, in denen sich der Konzern den ehemaligen Praktikanten und Werkstudenten noch einmal in seiner gesamten Bandbreite vorstellte. Zum Ausklang stand dann noch ein Besuch des Walchensee-Kraftwerks in Oberbayern auf dem Programm.

 

Bereits nach dieser ersten Veranstaltung kommt on.board bei den ersten Teilnehmern sichtlich gut an. Etwa bei Patricia Hibsch, 23, die an der FH Pforzheim Wirtschaftsrecht studiert und während ihres Praktikums bei E.ON Energie im Personal gearbeitet hat: ?Grundsätzlich empfinde ich es als schöne Wertschätzung der Arbeit von Praktikanten, wenn auch von Unternehmensseite das Interesse bekundet wird, den Kontakt halten zu wollen. Natürlich braucht man nicht unbedingt ein Programm dazu, aber es ist eben sehr viel verbindlicher als nach einem halben Jahr gesagt zu bekommen: "Wir hören voneinander." Und auch ihr on.board-Kollege Stefan Urban, 22 ist begeistert: "Bis ich mein Studium voraussichtlich im Sommer 2009 beenden werde, stehen noch ein weiteres Pflichtpraktikum und natürlich die Diplomarbeit auf dem Plan. Falls sich durch on.board die Möglichkeit ergeben würde, dafür zur E.ON Energie zurückzukehren, hätte sich die Teilnahme  für mich allemal gelohnt."

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