Gegenseitiges Kennenlernen auf höchstem Niveau
E.ON Energie beteiligt sich am Career-Service-Center der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU München - und stellt so schon früh Kontakt zu künftigen Mitarbeitern her
Das ist eine ganz besondere Form der Studienberatung, die die technische Universität München ihren Studenten der Technologie- und Managementorientierten Betriebswirtschaftslehre sowie des Master-of-Business-Administration-Studiengangs da anbietet: Im "Career Service Center" können diese - wie der Name schon sagt - ihre Karriere planen. Und davon haben nicht nur die Studenten, sondern auch die fünf internationalen Unternehmen etwas, die mit dem Career Service Center kooperieren - darunter E.ON Energie. Die so einfache wie bestechende Idee hinter dieser Einrichtung ist, dass sich Unternehmen und Studenten schon während der Ausbildung kennen lernen.
Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Die BWL-Studenten können ihr Profil samt Qualifikationen und Interessen online stellen - die Unternehmen haben dann die Möglichkeit, sich die ideale Besetzung für freie Stellen oder für Praktika auszusuchen. Die Studenten können auf diese Weise auch ein Unternehmen finden, bei dem sie ihre Abschlussarbeit verfassen können. Im Gegenzug können die Unternehmen ihre Stellenanzeigen im Career-Service-Center-Netzwerk veröffentlichen - die Studenten sind somit immer vorzüglich über die Einstiegsmöglichkeiten informiert.
Daneben gibt es aber auch die Möglichkeit des "On-Campus-Recrutings": Firmen bieten hier einer gezielten Auswahl von Interessenten die Gelegenheit, Bewerbungsgespräche direkt auf dem Campus zu führen. Last but not least können die Unternehmen an der Universität Informationsveranstaltungen durchführen - seien dies Vorlesungen, die Profil, Spektrum und Philosophie der Firma vorstellen oder aber Service-Veranstaltungen für die Studenten, bei denen diese sich "soft Skills" oder - auf dem "Application-Warm-up"-Seminar - Bewerbungswissen erwerben können.
Alle diese Einrichtungen haben den Sinn, Student und Unternehmen schon früh miteinander bekannt zu machen. Davon profitieren beide Seiten - die Studenten können sich schon während des Studiums eine Perspektive für ihre Zukunft erwerben. Und die Unternehmen können auf Absolventen zugreifen, die bestenfalls bereits mit den firmeninternen Strukturen vertraut sind - etwa über ein Praktikum - und die sich so umso schneller in den Betrieb integrieren.
Für das Wintersemester sind bereits zahlreiche Veranstaltungen geplant. So findet am 17. November ein Kontaktforum statt, es folgen Veranstaltungen aus der Reihe "Unternehmen aus der Praxis stellen sich vor" sowie spezielle Bewerbungstrainings. Das Kooperations-Projekt ist auch für die deutsche Universitätslandschaft richtungsweisend, findet doch auf diese Weise eine stärkere Verzahnung von Lehre und Wirtschaft statt.
