Absolut abwechslungsreich: Azubi-Alltag bei E.ON Energie

Was macht ein Azubi bei E.ON Energie? Wie sieht ein typischer Tag als Auszubildender aus? Gerd Gläsel macht bei E.ON Mitte eine Ausbildung zum Elektroniker.

 

Da sein Heimatort Paderborn zu weit entfernt ist, um jeden Tag nach Hause zu pendeln, lebt der 21-jährige die Woche über mit 29 anderen Azubis im E.ON Mitte-Jugenddorf in Braunatal. Ein Tagebuch.

 

 

 

 

6:00 Uhr: Montagmorgen. Der Wecker klingelt. Müde und verschlafen steige ich aus dem Bett und gehe in die Kantine. Dort steht schon das Frühstück bereit. Der starke Kaffee macht zumindest ein bisschen wach. Schnell schlucke ich den letzten Bissen meines Brötchens hinunter. Dann muss ich los.

 

6:45 Uhr: Ich mache mich auf den Weg in die Arbeit. Die Ausbildungswerkstatt liegt gleich gegenüber des Jugenddorfs - so muss ich nur die Straße überqueren. Sehr praktisch!

 

7:00 Uhr: Ich hole mir meine Mappe mit der Aufgabenstellung. Heute steht eine Übungsaufgabe im Bereich Elektrotechnik auf dem Programm: Wir sollen eine Steuerung bauen, mit der sich ein Motor an- und ausschalten lässt. Keine einfache Aufgabe.

 

7:30 Uhr: Als erstes geht es ans Erstellen der Pläne. Die nächsten ein, zwei Stunden bin ich mit dem Zeichnen der Stromlaufpläne beschäftigt. Schließlich müssen sie so exakt sein, dass jeder andere sofort nachvollziehen kann, wie die Schaltung gebaut wird. Die Müdigkeit ist auf einen Schlag komplett verflogen. Denn jetzt heißt es: Konzentration! Hier darf mir kein Fehler unterlaufen.

 

9:00 Uhr: Pause. Puh - das tut jetzt gut. Ich gehe mit den anderen Azubis hinunter in den Aufenthaltsraum. Dort werden Brötchen verkauft. Die Stimmung ist gut, wir spielen Karten und erzählen uns, was wir am Wochenende gemacht haben.

 

9:25 Uhr: Jetzt geht`s an Eingemachte. Ich baue die Schaltung nach meinen vorhin angefertigten Plänen zusammen. Auf ein Gitter montiere ich Lampen, Stecker und Schalter und verkable die komplette Anlage. Neben meinem Tisch liegen alle Materialien und Werkzeuge, die ich für die Arbeit benötige. So geht das Ganze schnell von der Hand.

 

11:30 Uhr: Nach zwei Stunden Tüftelei raucht mir der Kopf. Doch die Anlage steht fertig vor mir. Bevor ich jedoch probieren kann, ob sich der Motor damit anschalten lässt, muss ich überprüfen, ob alles richtig isoliert ist. Es passt alles - zum Glück! Mit meinem selbstgebauten Schalter kann ich den Motor nun an- und ausschalten. Ein gutes Gefühl!

 

12:00 Uhr: Nun habe ich mir das Mittagessen redlich verdient. Mein Magen knurrt schon ewig lang herum. Gemeinsam gehen wir alle hinüber in die Kantine des Jugenddorfs. Heute gibt es Schnitzel - lecker!

 

13:00 Uhr: Die Stunde der Wahrheit naht. Unser Meister schaut sich meine Pläne an und hakt anhand einer Checkliste ab, ob ich alles richtig gemacht habe. Dabei erklärt er mir, welche Punkte in Ordnung waren und was ich anders machen sollte. Danach wird auch meine Anlage ganz genau unter die Lupe genommen: Ich muss Teile der Anlage öffnen, damit der Meister sieht, wie die einzelnen Sachen verdrahtet und angeschlossen wurden. So sieht er Schlampereien sofort.

 

13:15 Uhr: Mein Meister ist mit meiner Schaltung zufrieden, es hat alles gepasst. Super! Zum Freuen bleibt jedoch wenig Zeit, denn schon erhalte ich die nächste Aufgabe: Der Schalter soll den Motor nicht nur an- und ausschalten, sondern jetzt auch nach rechts und links drehen lassen. Das bedeutet: Pläne abändern und die Schaltung umbauen. Das alles schaffe ich heute nicht mehr. Nur die Pläne kriege ich noch fertig.

 

15:30 Uhr: Die letzte Viertelstunde. Jetzt heißt es: Sachen zusammenpacken, Arbeitsplatz aufräumen und fegen.

 

15:45 Uhr: Feierabend. Der Tag verging wie im Flug. Jetzt geht`s hinüber ins Wohnheim.

 

16:45 Uhr: Abendessen im Jugenddorf. Danach steht Kartenspielen, Fernschauen oder Sport auf dem Programm - zum Beispiel Dart, Tennis, Tischtennis, Billard und Basketball. Eines ist sicher: Langweilig wird es mit 30 Azubis nie!

 

22 Uhr: Gähn! Zeit fürs Bett. Schließlich erwartet mich morgen wieder ein ereignisreicher Tag.

 

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