Der Stromzähler wird intelligent
Smart Metering, ein wichtiger Schritt in die Zukunft und grundlegender Baustein für die effiziente Nutzung von Strom und Gas
Mehr Transparenz, mehr Effizienz, mehr Kundennähe - ein neues Messzeitalter ist angebrochen: Intelligente Zähler bieten für private Haushalte eine Fülle an Informationsmöglichkeiten über ihren aktuellen Energieverbrauch.
Mithilfe eines digitalen fernauslesbaren Messgerätes, einem sogenannten Smart Meter, können Kunden jetzt rund um die Uhr ihren aktuellen Energieverbrauch selbst kontrollieren. Dies hilft, den eigenen Verbrauch besser zu steuern und konkrete Einsparmöglichkeiten zu identifizieren. Graphisch aufbereitet kann jeder Kunde seine individuellen Verbrauchsdaten auf Viertelstunden-
basis in einem Webportal mit umfangreichen Zusatz-
informationen wie zum Beispiel Energiespartipps abrufen. Genauso können die Messungen in Echtzeit über ein digitales Display direkt in der Wohnung durchgeführt und der aktuelle Verbrauch abgelesen werden.
Smart Meter international auf dem Vormarsch
In vielen internationalen Projekten hat E.ON bereits umfangreiche Erfahrungen mit der Smart Meter Technik gesammelt. In Kürze wird der Konzern europaweit 1,8 Millionen Smart Meter installieren. So sind in Schweden bereits heute eine Million Smart Meter im Einsatz und in Spanien kommen bis 2014 rund 752.000 hinzu. Auch in Deutschland, wo die neue Zählergeneration bisher noch nicht verpflichtend ist, sollen bis zum Jahr 2022 80 Prozent aller Haushalte mit dieser Technik ausgestattet sein. Im Netzgebiet von E.ON Bayern sind im Rahmen eines Pilotprojektes bereits 10.000 Haushalte mit einem Smart Meter ausgestattet worden. Das macht uns zu einem europäischen Vorreiter für vielversprechende Technologien.
Nach ersten Erfahrungswerten können durch den bewussten Umgang mit Energie fünf bis zehn Prozent der Stromkosten reduziert werden. Darüber hinaus lassen sich "Energiefresser" - zum Beispiel bestimmte Haushaltsgeräte - schnell ermitteln.
E.ON-Kunden hatten durch die Teilnahme an Pilotprojekten die Gelegenheit, bei der Weiterentwicklung der Zählertechnologie mitzuwirken und E.ON aktiv bei der Gestaltung neuer Angebote für Kunden zu unterstützen. Das können unter anderem flexiblere Tarife sein, die Energie zu günstigeren Preisen anbieten, in Abhängigkeit davon wie viel Flexibilität der Kunde seinem Stromversorger bei der Lieferung einräumt. Schließlich ist es für den Fahrer eines Elektrofahrzeugs egal, in welchen Stunden der Nacht sein Fahrzeug aufgeladen wird, solange es morgens mit voller Batterie zur Abfahrt bereit steht.
