Verteilung - Vom Kraftwerk zum Kunden
Vom Kraftwerk zum Ort des Verbrauchs gelangt der Strom über ein weit verzweigtes Netzwerk aus Höchst-, Hoch-, Mittel- und Niederspannungsleitungen. Diese Systeme sind so aufeinander abgestimmt, dass Transportverluste auf ein Mindestmaß reduziert werden.
Der Strom wird in einem Kraftwerk meist mit einer Spannung von 21 Kilovolt erzeugt. Unmittelbar am Kraftwerk wird er in einem Umspannwerk auf die Höchstspannungsebene - in der Regel auf 380 Kilovolt - transformiert.
Auf dem Weg zum Verbraucher sorgen die Höchstspannungsleitungen für die möglichst verlustarme Überbrückung größerer Entfernungen. In der Nähe von Ballungszentren oder Industriebetrieben stehen Umspannwerke bereit, die den Strom auf 110 Kilovolt-Hochspannung herunterspannen.
An den Verbrauchsschwerpunkten übernehmen dann Mittelspannungsleitungen von 10 bis 20 Kilovolt die weitere Verteilung. Und die direkte Versorgung von Haushalten und Gewerbebetrieben geschieht schließlich über das 230-/400-Volt-Niederspannungsnetz.
