Neue Horizonte - Windparks auf dem Meer
Bereits heute liefert Windkraft rund vier Prozent unseres Stroms und ist neben der Wasserkraft der führende regenerative Energieträger in Deutschland. Das ist ein erster Schritt, aber für die Energieversorgung der Zukunft nicht genug.
Weiteres Wachstum ist an Land jedoch schwer realisierbar, denn windreiche Standorte sind kaum noch vorhanden. Wenn an Land kaum noch Windturbinen errichtet werden können, warum nicht auf windreiche Gewässer ausweichen?
Die Zukunft der Windkraft liegt vor unseren Küsten
Vor Deutschlands Küsten findet man nicht nur viel Platz für so genannte Offshore-Windparks, sondern vor allem viel Wind. Strom kann hier mit höherer Kontinuität erzeugt werden. Angesichts dieser Möglichkeiten sehen Experten die Windkraft in Deutschland langfristig mit einem zweistelligen Prozentanteil in der Gesamterzeugung.
Ziel von E.ON ist es, bis 2011 in 500 MW Offshore-Windenergie zu investieren. Dazu werden wir stufenweise vorgehen und mehrere Pilot- und Demonstrationsprojekte an der deutschen Nord- und Ostseeküste durchführen. Aktuell erproben wir schon eine der ersten großen 5 MW Testanlagen in Cuxhaven. Da diese Leistungsgröße neu ist, steht die Anlage zunächst wenige Meter vor der Küste auf dem Festland. Darüber hinaus sind wir am Windpark Borkum beteiligt, der 2008 mit einer Leistung von 60 MW errichtet werden soll.
Logistisch stellt uns das vor neue Herausforderungen, da die Anlagen weit entfernt von der Küste, wo die Meerestiefe bis zu 45m erreichen kann, errichtet und störungsfrei betrieben werden müssen.
