CO2 lässt sich einfangen
Klimaschutz hat viele Facetten. Eine zentrale Forderung ist es, den CO2-Ausstoß weltweit deutlich zu senken. Hierfür müssen wir Energie effizienter einsetzen und Emissionen ständig weiter reduzieren. E.ON stellt sich dieser Verpflichtung.
Weltweit arbeiten Fachleute daran, Verfahren zur Abtrennung von CO2 zu untersuchen. Heute bekannte Verfahren sind noch zu teuer und ineffizient. Wir investieren in die Verbesserung der Verfahren und deren Erprobung.
Deutliches Verbesserungspotenzial hat aus unserer Sicht das so genannte "Post-Combustion"-Verfahren, bei dem CO2 am Ende eines konventionellen Kraftwerksprozesses aus dem Rauchgas entfernt wird.
An eigenen Kraftwerksstandorten plant E.ON in Pilotanlagen die Verbesserung der Techniken und Waschsubstanzen, die notwendig sind, um CO2 abzutrennen und zu verdichten. Spätestens 2011 soll eine Testanlage in Betrieb gehen. Ab 2014 planen wir den Betrieb einer größeren und deutlich verbesserten Anlage, die dann auch CO2 für die Speicherung im Untergrund liefern soll.
CO2 - Ein Klimakiller verschwindet im Untergrund
Für die dauerhafte Speicherung von abgetrenntem CO2 eignen sich unter anderem geologische Formationen, sogenannte Aquifere.
Hierbei wird in tief liegenden, porösen Gesteinsschichten CO2 dauerhaft eingelagert. Wir untersuchen zurzeit die Möglichkeiten in der Umgebung unserer Kraftwerke und werden ab 2014 die in einer Pilotanlage abgetrennten CO2-Mengen im Untergrund speichern.
