Windkraft - Energie aus der Luft
Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Dies gilt vor allem für Windenergie. Auf Grund ihrer witterungsbedingten Unstetigkeit muss Windenergie aber immer mit konventioneller Leistung abgesichert werden und ist daher nur eine zusätzliche Erzeugungsart, die andere Erzeugungsformen allein nicht ersetzen kann.
Für den E.ON Energie Konzern ist die Integration des Windstroms in das Versorgungsnetz eine zentrale Herausforderung. Mit der Förderung der Windenergie durch das Erneuerbare Energiengesetz (EEG) begann ein Boom bei der
Stromerzeugung aus Windenergie. Insgesamt sind heute 20.600 Megawatt (MW) installierte Leistung am Netz. 6.250 MW - fast die Hälfte der deutschen Erzeugungskapazität - in der E.ON Regelzone.
Um trotz ungenauer Windprognosen einen stabilen Netzbetrieb sicherzustellen, müssen Regel- und Reserveleistungs-Kapazitäten aus herkömmlichen Kraftwerken vorgehalten werden, die einen erheblichen Kostenfaktor ausmachen.
Bei Offshore-Windkraftanlagen erhöhen sich die Zuverlässigkeit der Windprognosen und die Anzahl der möglichen Volllaststunden. Wirtschaftlich werden Offshore-Windparks nur, wenn eine große Anzahl Windräder installiert werden. Dem gegenüber stehen heute hohe Anfangsinvestitionen für den Bau der Anlagen auf hoher See.
E.ON Energie beteiligt sich im Bereich der Windenergie über die Tochtergesellschaft E.ON Energy Projects an verschiedenen Projekten.
