Wasserkraft - Der Strom aus dem Strom

Der deutsche Marktführer in Sachen Wasserkraft heißt E.ON Wasserkraft. Das Unternehmen - eine Tochter der E.ON Energie mit Sitz in Landshut - betreibt 133 Kraftwerke, im Norden an Weser, Werra, Eder und Leine, im Süden an Donau, Inn, Isar, Main, Lech, Diemel und Fulda.

 

Die Anlagen verfügen zusammen über eine Leistung von 2.753 Megawatt und erzeugen rund 10 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr. Das entspricht dem Jahresverbrauch der 3 Mio. Einwohner Berlins.

 

Die Wasserkraft trägt bundesweit 4,5 Prozent zur Stromerzeugung bei. In Bayern lassen sich dank günstiger Topographie sogar etwa 15 Prozent des Stroms aus Wasserkraft erzeugen.

Arten von Wasserkraftwerken

 

Man unterscheidet drei Arten von Wasserkraftwerken, die in Summe eine stabile Stromversorgung gewährleisten: Laufwasserkraftwerke werden im Grundlastbereich betrieben. Speicherkraftwerke werden flexibel eingesetzt, je nach Stromeinspeisung und -verbrauch. Pumpspeicherkraftwerke speichern Strom in Zeiten geringer Nachfrage, indem das Wasser in einen höher gelegenen Speichersee gepumpt wird. Damit eignet sich die Wasserkraft, um die kurzfristigen Schwankungen der Stromeinspeisung insbesondere aus Windenergie-Anlagen auszugleichen.



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