Geothermie - Wärme unabhängig von Wind und Wetter

Verglichen mit anderen regenerativen Energieformen wie Wind und Sonne, ist die Geothermie meteorologischen Schwankungen nicht unterworfen und stellt ihr Angebot gleichmäßig und verlässlich zur Verfügung.

Aus diesem Grund werden seitens der Forschung, von Anlagenbauern und nicht zuletzt von der Fernwärmeversorgung Hoffnungen in die Geothermie gesetzt. Das Energieangebot der Geothermie ist theoretisch unerschöpflich. Einer wirtschaftlichen Energiegewinnung sind derzeit allerdings noch Grenzen gesetzt.

 

Wegen der relativ niedrigen Dampftemperaturen werden bei geothermischen Kraftwerken nur Wirkungsgrade von 15 % erreicht. Für die regionale Wärmeversorgung in einigen Ländern dürfte die Erdwärme aber zunehmend an Bedeutung gewinnen.

 

In Deutschland wird Erdwärme derzeit zu Heizzwecken genutzt:

 

 

Geothermieanlage in Braunau-Simbach

 

Es handelt sich dabei um die erste grenzüberschreitende Fernwärmeanlage Europas. Die beiden Grenzstädte Braunau (Oberösterreich) und Simbach (Bayern) können dadurch mit Erdwärme aus 2.000 Metern Tiefe beheizt werden. Es ist das mit Abstand größte Geothermie-Projekt in Mitteleuropa.

 

Unternehmen

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch bei E.ON Bayern.

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