| E.ON Energie | Windkraft Energie | Windenergie Nutzung | Stromerzeugung Windenergie | Energiegewinnung Windkraft | Wasserenergie | Windstrom Erzeugung 

Deutschland Spitzenreiter bei der Stromerzeugung aus Windenergie

2004 war Deutschland wieder weltweiter Spitzenreiter bei der Stromerzeugung aus Windenergie. Ende 2004 speisten Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von insgesamt rund 16.400 Megawatt MW Windenergie Strom in die deutschen Stromnetze ein. Mit 7.050 MW war davon der größte Teil in der E.ON-Regelzone angeschlossen. E.ON Netz, der Übertragungsnetzbetreiber des E.ON-Konzerns, leistet damit einen entscheidenden Beitrag, die erneuerbaren Energien auf technisch und wirtschaftlich möglichst sinnvolle Weise in das Versorgungssystem zu integrieren.

 

 

Windenergie Stromerzeugung erfordert genaue Planung der Stromkapazitäten

 

Die intensive Windenergie Stromerzeugung in Deutschland ist jedoch mit erheblichen betrieblichen Herausforderungen verbunden. Windenergie kann nur in geringem Umfang herkömmliche Kraftwerke ersetzen. Durch ihre Abhängigkeit von den jeweils herrschenden Windverhältnissen ist die Verfügbarkeit von Strom aus Windkraftanlagen begrenzt. Ihr gesicherter Einsatz zur zeitgleichen Deckung des Stromverbrauchs mit Windenergie Strom ist nicht möglich. Dementsprechend müssen herkömmliche Kraftwerkskapazitäten in der Größenordnung von über 90 % der installierten Windkraftleistung weiterhin dauerhaft vorgehalten werden, um jederzeit die Stromversorgung sicherzustellen. Windstromeinspeisung ist nur begrenzt prognostizierbar. Abweichungen der tatsächlichen Einspeisung des Windenergie Stroms von der Windstromprognose müssen vom Übertragungsnetzbetreiber durch den kurzfristigen Einsatz von Reserveleistung ausgeglichen werden. Um den Bedarf an Reserveleistung möglichst gering zu halten, kommt bei E.ON Netz ein gemeinsam mit dem Institut für Solare Energieversorgungstechnik ISETentwickeltes Prognosesystem zum Einsatz, das permanent optimiert wird.

 



© E.ON Energie AG 2007