Vier regenerative Energieträger, die E.ON Energie nutzt
Wasserkraft, Windkraft, Biomasse und Solarenergie sind regenerative Energiequellen, beziehungsweise regenerative Energieträger. Mit einer vor allem in Deutschland und Schweden installierten Leistung von rund 4.000 MW ist E.ON Energie der größte Wasserkraftbetreiber in Europa. Insgesamt sparen wir selbst in einem niederschlagsarmen Jahr wie 2003 etwa 17,5 Mio t CO2, verglichen mit einer Erzeugung durch den Mix bestehender Anlagen mit 0,78 CO2/kWh allein durch die regenerative Energiequelle Wasserkraft. Allein in Deutschland produzieren 122 Wasserkraftwerke und 7 Pumpspeicheranlagen mit einer Leistung von zusammen 2.700 MW jedes Jahr zwischen 8 und 10 Mrd kWh Strom. Das entspricht dem Jahresverbrauch von 3 Millionen Haushalten. Mit 16.600 MW befand sich Ende 2004 mehr als eine Drittel der weltweit installierten Windkapazität in Deutschland. Fast die Hälfte des damit erzeugten Stroms wird in das Übertragungsnetz von E.ON Energie eingespeist.
Biomasse und Solarenergie als regenerative Energiequellen
Biomasse kann in reinen Biomassekraftwerken, wie sie in Deutschland durch das EEG gefördert werden, eingesetzt werden, lässt sich aber auch in Kohlekraftwerken mitverfeuern „Cofiring“. E.ON Energie setzt in Europa Biomasse als regenerative Energiequelle in insgesamt 16 Kraftwerken mit einer Stromerzeugung von 1.400 GWh in 2003 ein. Jede Minute strahlt die Sonne so viel Energie auf die Erde, wie wir weltweit an einem Tag verbrauchen. Doch die Kosten für Solarstrom sind noch immer etwa 20 bis 30 Mal höher als bei konventioneller Herstellung. Außerdem erschwert in Deutschland die geringe Strahlungsintensität und die schwankende Sonnenscheindauer eine wirtschaftliche Perspektive der Solarenergie. Die Bundesregierung subventioniert im Bereich der regenerativen Energieträger den Bau von Photovoltaik-PV-Anlagen.
