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Heizungswärmepumpen - Heizenergie aus dem eigenen Garten

Hoffnungsträger für klimaschonendes Heizen sind die so genannten Heizungswärmepumpen. Deren technologisches Prinzip ist die Ausnutzung der in der Umwelt natürlicherweise vorhandenen Wärme. Als Quellen für diese Wärme dienen die gespeicherte Sonnenenergie in der Luft und im Grundwasser sowie die Erdwärme. Insbesondere die Erdwärme besitzt ein hohes Potenzial als Energieträger der Zukunft. Sie ist eine Energie, die zum einen auf die erdgeschichtliche Entstehung vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren zurückgeht, zum anderen aber durch Prozesse im Erdinneren auch ständig erneuert wird. Ein Verstärker macht die Wärme nutzbar. Heizungswärmepumpen bringen die in der Umwelt vorhandene Wärme auf ein höheres und damit nutzbares Niveau.

 

 

Heizungswärmepumpen funktionieren wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt

 

Das Prinzip der Technologie der Heizungswärmepumpe entspricht der eines Kühlschranks – nur umgekehrt! Während der Kühlschrank dem Innenraum Wärme entzieht und auf seiner Rückseite wieder abgibt, entzieht die Heizungswärmepumpe zunächst der Umwelt Wärme auch aus vermeintlich kühleren Temperaturen. Um diese Wärme jedoch nutzen zu können, sind eine Antriebsenergie und ein Verdichter notwendig. Zunächst wird die Umweltwärme durch Erdsonden oder -kollektoren aus dem Boden bzw. mittels Wärmetauschern aus dem Grundwasser oder der Umgebungsluft aufgenommen. Diese Wärme bringt in der Heizungswärmepumpe eine spezielle Flüssigkeit zum Verdampfen. Der entstehende Dampf gelangt in einen Kompressor und wird dort, mit Hilfe der Antriebsenergie, stark verdichtet. Bei dieser Verdichtung entstehen Temperaturen von 40 bis 60 °C, die über ein Heizwasser als Wärme im Gebäude genutzt werden können. Das Heizwasser verflüssigt gleichzeitig den Dampf in der Heizungswärmepumpe wieder. Über ein Ausgleichsventil entspannt sich die Flüssigkeit und kühlt dabei wieder stark ab. Der Kreislauf kann von vorne beginnen.

 



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