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Energiepreise im europäischen Vergleich

Die Energiepreise an den europäischen Stromhandelsmärkten im Jahr 2006 wurden durch die sehr volatile Entwicklung an den Brennstoff- und Emissionsmärkten geprägt. Im Industriekundenbereich wirkten sich die Preisentwicklungen am Großhandelsmarkt entsprechend aus. So spiegelten die Strompreise für Neuverträge sowohl den Preiseinbruch im Mai als auch die darauf folgende volatile Preisbewegung wider. Aufgrund des Rückgangs bei den Großhandelspreisen zum Jahresende blieben im Jahresvergleich die Preise für Neuverträge nahezu konstant, so lag der VIK-Index (Verband der Industriellen Energie-und Kraftwirtschaft e.V.) für die Preise von Mittelspannungskunden (Energie und Netzentgelte)im Dezember 2006 um rund 1 Prozent über dem Vorjahresstand.

 

 

E.ON Energie verhält sich markt- und wettbewerbskonform

 

Die höheren Energiepreise haben zu einer intensiven öffentlichen Diskussion in den Medien und bei Verbraucherschutzverbänden geführt und werden auch vonseiten der Kartellbehörden und der Politik als wichtiges Thema behandelt. Im Strombereich hat das Bundeskartellamt (BKartA) bereits im Jahr 2005 unter anderem gegen E.ON Energie ein Verfahren wegen des Verdachts des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung im Zusammenhang mit der Berücksichtigung des Werts von CO2-Zertifikaten als Kosten im Strompreis eingeleitet. E.ON Energie hat gegenüber dem BKartA klargestellt, dass sie sich bei der Berücksichtigung der Kosten für CO2-Zertifikate beim Kraftwerkseinsatz und der marktorientierten Preiskalkulation markt- und wettbewerbskonform verhält.

 



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