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Energiegewinnung aus Wasserkraft: Wasser - Kraft - Strom.

Energieerzeugung aus Wasserkraft lässt sich auf eine einfache Formel bringen: Strömt das Wasser, fließt der Strom. Wasserkraftwerke lassen sich nach ihrer Arbeitsweise in Laufwasser-, Speicher- und Pumpspeicherkraftwerke einteilen. Die Stromgewinnung ist in allen Anlagen gleich: Die Energie des Wassers versetzt Turbinen in Drehbewegung. Die mit den Turbinen gekoppelten Generatoren erzeugen elektrische Energie.

 

 

Effektive Energieerzeugung mit dem Wasserturbo: die Turbine

 

Das physikalische Prinzip der Wasserkraft auf eine kurze Formel gebracht lautet: Wasserdurchflussmenge mal Fallhöhe ergibt Leistung. Was einfach klingt, sieht in der Natur oft komplizierter aus: Unter Umständen kann die geringe Wassermenge eines Gebirgsbachs mit Fallhöhen von Hunderten von Metern bei der Energiegewinnung mehr Strom erzeugen, als die enorme Wassermenge eines Flusses, die nur wenige Meter aufgestaut werden kann. Um nur eine Kilowattstunde elektrischer Energie zu gewinnen, müssen circa 400.000 Liter Wasser einen Meter tief fallen. Ein Zauberwort der Ingenieure heißt Wirkungsgrad. Im Lauf der Jahrzehnte der Energieerzeugung aus Wasserkraft entwickelten sie aus dem gemächlichen Wasserrad den Wasserturbo: die Turbine zum Antrieb von Generatoren. Turbinen müssen der Fallhöhe und der Wasserdurchflussmenge optimal angepasst werden. Moderne Wasserkraftwerke erreichen Wirkungsgrade von über 90 Prozent. Die technisch immer wieder verbesserten Konstruktionen der Turbinen tragen dazu bei, dass die Energiegewinnung aus Wasserkraft heute so effektiv ist.

 



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