Emissionsreduzierung bei der Energiegewinnung
Energiegewinnung in Kraftwerken führt zu Emissionen. Kohlendioxid CO2 ist für die Energieindustrie das wichtigste der sechs Treibhausgase, die im Kyoto-Protokoll aufgeführt sind. Deshalb ist es unser Leitindikator, mit dem wir unsere Klimawirkungen messen. Von 2004 auf 2005 blieben die absoluten CO2-Emissionen trotz gestiegener Produktionsmengen gleich. Das bedeutet, dass die spezifischen CO2-Emissionen leicht gesunken sind. Hier war eine Emissionsreduzierung möglich. Schwefeldioxid SO2 entsteht durch den Einsatz von schwefelhaltigen Brennstoffen wie Kohle oder Öl. Von 2004 auf 2005 sanken die Emissionen im Konzern um 8,6 Prozent, ebenfalls eine deutliche Emissionsreduzierung. Das haben wir durch einen verminderten Kohleeinsatz, die Umstellung auf schwefelarme Kohle in den Kraftwerken Ironbridge, Ratcliffe-on-Soar und Kingsnorth von E.ON UK sowie bessere Rauchgasentschwefelungsanlagen und den vermehrten Einsatz emissionsärmerer Anlagen bei E.ON U.S. erreicht.
Höhere Stickstoffemissionen durch vermehrten Einsatz von Gas
Stickstoffemissionen NOx entstehen vor allem bei hohen Verbrennungstemperaturen, wie sie beim Einsatz von Gas erreicht werden. Durch den vermehrten Einsatz von Gas anstelle von Kohle im Jahr 2005 stiegen daher die NOx-Emissionen bei der Energiegewinnung. Kohlenmonoxid CO entsteht bei einer unvollständigen Verbrennung von Kohle, Öl oder Gas. Während die Emissionen bei E.ON Energie und E.ON Nordic zurückgingen, stiegen sie bei E.ON UK und E.ON U.S. unter anderem aufgrund gestiegener Produktionsmengen um 11 bzw. 14 Prozent an. Staub ensteht vor allem bei der Verbrennung von Kohle. In zwei der vier stromerzeugenden Market Units verringerte sich die Belastung durch Staub. Der Anstieg von E.ON U.S. ist auf die gestiegene Produktionsmenge zurückzuführen. E.ON Energie hat sich das Ziel gesetzt, bei der Energiegewinnung Emissionen zu vermeiden oder zu reduzieren. Dazu investiert E.ON Energie verstärkt in erneuerbare Energien und moderne Kraftwerke.
