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Biomasse Energiegewinnung

Perspektivisch werden in Deutschland immer mehr landwirtschaftliche Flächen frei, um mit Energiepflanzen nachwachsende Rohstoffe für die Biogaserzeugung - und damit für die Biomasse Energiegewinnung - produzieren zu können. Diese Aussicht auf mehr Energiegewinnung mit Biomasse wird umso interessanter, wenn es gelingt, die Qualität von Biogas weiter zu steigern. E.ON Energie engagiert sich daher in Projekten, bei denen die Aufbereitung von Biogas auf Erdgasqualität erprobt werden soll. Der technologische Weg führt über eine Abtrennung des im Biogas enthaltenen CO2 und damit eine Erhöhung des Methananteils.

 

 

Biogas: Gasförmige Biomasse als Energiequelle

 

Erdgas besitzt einen Methangehalt von über 90 Prozent, Biogas bringt es auf 50 bis 60 Prozent. Biogas in Erdgasqualität könnte dezentral erzeugt und in die Gasnetze eingespeist werden. Hierdurch entfielen im Vergleich zum Erdgasbezug aus Norwegen oder Russland viele lange Transportwege und verringerte sich die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten. Im Gegensatz zur heute üblichen Biogasverwendung, bei der häufig ein großer Teil der Biogasenergie als Abwärme der Stromerzeugung ungenutzt an die Umgebung abgegeben wird, ermöglicht die Einspeisung von Bio-Erdgas in die Gasnetze eine effiziente Nutzung dieser Energie. Das Bio-Erdgas würde dabei an einer beliebigen Stelle ins Netz eingespeist und – wie bei der Stromeinspeisung auch – an anderer Stelle für den Wärmeverbrauch als Erdgas bzw. als virtuelles Bio-Erdgas entnommen. E.ON Energie untersucht diese Option und wird sie auch in Projekten erproben. Im Erfolgsfall stünde damit eine weitere effizientere Möglichkeit zur Verfügung, Biogas einzusetzen und die Energiegewinnung mit Biomasse weiter auszubauen.

 



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